20. Februar 2017

Pop Up und Vernissage: Kunst in den neuen Räumen

Wir waren von der Resonanz überwältigt: Am vergangenen Donnerstag feierten wir mit zahlreichen Freunden, Partnern und Kunden die Einweihung unseres Pop Up Office und gleichzeitig die Vernissage der Ausstellung von Oliver Rath.

Rath, der leider im vergangenen Jahr verstorben ist, hat bereits den großartigen moment 17 – unser jährliches Kundenmailing – gestaltet. Das Original dieses Kunstwerks, „Vaterfreuden“, ist das Highlight der Ausstellung mit großformatigen Fotografien, die noch einige Wochen in unserem Pop Up Office zu sehen ist. Raths Bilder sind ein sprühendes Feuerwerk aus Dynamik, Provokation, Humor und Erotik.

Nach der Begrüßung und Einführung durch die pulsmacher Geschäftsführer Jochen Schroda und Jens Kenserski kamen auch Ludwigsburgs Erster Bürgermeister Konrad Seigfried sowie die Künstler AVone aus New York und Robin „T“ Treier aus Stuttgart zu Wort, die jeweils einen Raum im Pop Up Office gestaltet haben.

Fotos: Jonathan Stilz, Andreas Dalferth

02. Februar 2017

Die Wunderkiste in unserem Pop Up Office

Wie richtet man ein Büro ein, das nur für ein Jahr geplant ist, so wie das pulsmacher Pop Up Office? Nicht alle aus dem alten Büro vorhandenen Möbel passen, die Anschaffung neuer Möbel ist zu teuer und auch nicht nachhaltig.

Unsere Architektin Silke Schorr hat eine genauso einfache wie überzeugende Raumlösung gefunden: Plastikkisten in drei verschiedenen Größen, die sonst etwa von Bäckern oder in der Lebensmittelindustrie zum Transport verwendet werden.

Kombiniert mit vorhandenen Schränken und einfachen Regal- und Tischbrettern sind so eine Vielzahl ganz verschiedener Möbel und Rauminstallationen entstanden – leicht auf- und vor allem auch wieder abzubauen, miteinander kombinierbar, mobil und durch die flexiblen Einsatzmöglichkeiten absolut nachhaltig.

So wurden mit vereinten Kräften mithilfe der Kisten Regale, Sideboards, Schränke, Trennwände, ein Podest, eine Bar, ein Medienwagen und diverse Abstelltische und Sitzgelegenheiten gebaut.

Entsteht irgendwo der Bedarf für ein neues Möbel, wird es einfach mit den vorhandenen Elementen gebaut – und so wird das möglich, was wir mit pulswork ausprobieren wollen.

26. Januar 2017

pulswork Step 1

Beim pulsmacher Pop Up Office geht es nicht nur um Räume. Wir werden das Jahr in unserer temporären Heimat nutzen, um auszuprobieren, wie wir New Work zu pulswork machen können. Das heißt: Welche Räume, Möbel, Prozesse, technische Ausstattung, Abläufe und Möglichkeiten sind ideal für unser Arbeiten, unsere Mitarbeiter, unsere Kunden?

Um das herauszufinden, nutzen wir alle Möglichkeiten, die uns die ehemaligen EnBW-Räume bieten – und probieren vor allem verschiedene Konstellationen und Nutzungen aus. Alle drei Monate wird das Set-Up in Teilen geändert, um am Ende zu wissen, wie pulswork am besten funktioniert.

Im ersten Schritt testen wir flexibles Arbeiten. Nur die Kreation hat feste Arbeitsplätze, alle anderen sind mit Laptops ausgestattet und können sich jeden Tag aus vielen Möglichkeiten die Arbeitssituation auswählen, die für die anstehenden Aufgaben am besten geeignet ist.

So gibt es voll ausgestattete Arbeitsplätze mit Monitor, Keyboard, Mouse und Dockingstation, Steharbeitsplätze mit höhenverstellbarer Tischen, gemeinschaftliche Arbeitssituationen mit variablen Sitzgelegenheiten, offene und geschlossene Meetingräume und weitere Rückzugs- und Besprechungsmöglichkeiten. In Ausbau befindet sich zudem gerade ein spezieller, von einem Künstler funktional gestalteter Arbeitsraum.

Verbunden ist das mit einer „Clean Desk Policy“. Jede/r Mitarbeiter/in hat zwei Fächer, wo persönliche Arbeitsunterlagen und Laptop verstaut sind. Bei Arbeitsbeginn geht man mit Laptop und nötigen Unterlagen zu einem der Arbeitsplätze – und räumt diesen abends wieder vollständig auf.

Ein schnelles WLAN mit Zugriff auf den Server, eine PC-gebundene VOIP-Telefonanlage sowie mobile Workstations und Medienwagen sind der technische Unterbau für wirklich flexibles Arbeiten.

Wie gut diese Variante funktioniert und welche Komponenten in die zukünftige pulswork einfließen, das wissen wir Ende März nach Abschluss der ersten Phase.

20. Januar 2017

Neues Büro – neue Geschäftsausstattung

Mit dem Umzug haben wir auch eine neue Geschäftsausstattung bekommen – im Look unseres Pop Up Office. Wichtig war uns dabei natürlich das Thema Nachhaltigkeit: Alle Drucksachen sind aus zertifiziertem Recycling-Papier. Und um Müll zu vermeiden hat jeder Mitarbeiter Blanko-Visitenkarten und einen Stempel mit seinen persönlichen Daten bekommen.

18. Januar 2017

So sieht’s aus: Rundgang durch unser neues Büro

Viele, auch wir, konnten sich nicht wirklich vorstellen, wie es final aussehen wird: Eine Agentur mit einem Pop Up Office im ehemaligen Verwaltungsgebäude der EnBw. New Work oder pulswork trifft auf Architektur der 80er und 90er Jahre.

Jetzt, nachdem wir schon fast zwei Wochen in den neuen Räumen arbeiten, können wir sagen: Es fühlt sich super an. Die flexiblen Arbeitsplätze (mehr dazu in den nächsten Tagen) funktionieren, die verschiedenen Rückzugs-, Besprechungs- und Arbeitsräume und Orte bewähren sich nicht nur in der täglichen Arbeit, sondern sehen darüberhinaus auch noch super aus.

In unserer Galerie kann man sich selbst ein Bild der neuen Räume machen.

12. Januar 2017

Umzug ins Pop Up Office Teil 2

Was Ende 2016 schon sehr konkret Gestalt angenommen hat wurde in der ersten Januar Woche fertiggestellt: Wir sind in unsere neue Heimat eingezogen und probieren pulswork in unserem Pop Up Office.

Im zweiten Timelapse-Video sieht man, wie der Umzug vorangeschritten ist – und bald gibt es auch Fotos und ein Video von den fertig eingerichteten Räumen!

23. Dezember 2016

Umzug ins Pop Up Office

Wir haben ausgeräumt, ausgemistet, weggeschmissen, haben getragen, geschleppt, abgebaut und aufgebaut – nach einer anstrengenden Woche und dem Einsatz des ganzen Teams ist es geschafft. Wir sind in unser Pop Up Office in der Hoferstraße gezogen.

Im Video ist einer von vielen Umzugstagen im Timelaps zu sehen, im Januar gibt es dann den zweiten Pop Up Vlog mit einem Rundgang durch die fast vollständig eingerichteten neuen Räume.

Bis dahin: Schöne Feiertage und guten Rutsch!

13. Dezember 2016

Pop Up!

Am Begriff „Pop Up“ kommt man seit Jahren nicht mehr vorbei – und damit sind nicht ungewollt öffnende Fenster im Browser gemeint. Ursprünglich kommt die Verwendung des Begriffs in der Form, wie wir sie heute kennen, aus dem Einzelhandel – und einer der ersten Pop Up Stores war wohl The Ritual Expo 1997 in Los Angeles, wo für einen Tag verschiedene Marken in einer besonderen Location ihre Waren verkauften.

Charakteristisch für einen Pop Up Store ist, dass eine andere als die eigentliche Verkaufsfläche genutzt wird, dass der Verkauf nur für einen – meist kurzen – Zeitraum stattfindet und dass die Ware meistens speziell dafür ausgewählt ist.

Das hat auch viel mit Zwischennutzung zu tun, ein Wort, das ebenfalls immer häufiger zu hören ist. Kurzzeitig frei werdende Flächen werden genutzt, so lange sie nicht weiter langfristig vermietet werden, bevor sie umgebaut oder gar abgerissen werden. Längst wird das Prinzip Pop Up aber nicht mehr nur von kleinen unabhängigen Läden umgesetzt, auch große Marken probieren neue Ideen und sprechen neue Zielgruppen für einen begrenzten Zeitraum an.

So entstehen vor allem in Städten spannende Konzepte an Orten, die eigentlich nicht typisch für diese Art von Geschäften sind. Ein gutes Beispiel dafür ist die Temporary Concept Mall Fluxus in Stuttgart – hier wird eine einst luxuriöse, zuletzt aber fast komplett leerstehende Einkaufspassage mitten in der Stadt zunächst für zwei Monate, nach einigen Verlängerungen aber für insgesamt vier Jahre von kleinen Boutiquen, Art Stores und Cafés genutzt, die sich eine normale Miete in dieser Lage nicht leisten könnten. Ein stetiger Wechsel der Mieter ist hier Teil des Konzepts, und so bleibt das Konzept Pop Up auch über einen längeren Zeitraum spannend.

Doch es gibt nicht nur Pop Up Stores – inzwischen wurde die Idee Pop Up für alle möglichen Konzepte übernommen. Es gibt Pop Up Galerien, Pop Up Cafés, Pop Up Redaktionen, Pop Up Werkstätten. Lidl hat in London ein Pop Up Restaurant eröffnet und in Berlin stand eine Pop Up Kirche – als aufblasbares Modell dazu im wahrsten Sinne des Wortes.

Auch in die heutige Arbeitswelt passt das Konzept Pop Up: Denn die Ansprüche von Kunden und Mitarbeitern verändern sich, und moderne Kommunikationstechnik schafft ungeahnte Möglichkeiten. Beim Schweizer Start-Up PopupOffice kann man über eine App Arbeitsplätze und Meetingräume in über 100 Shared Office Spaces in der ganzen Schweiz mieten – sozusagen als Pop Up Arbeitsplatz.

Firmen und Agenturen eröffnen Pop Up Büros in anderen Städten oder projektbezogen an besonderen Orten – immer mit dem Fokus auf besondere Orte, einen speziellen Nutzungsort und einen begrenzten Zeitraum.

Dass aber eine ganze Agentur in ein Pop Up Office zieht – das gab es wahrscheinlich noch nie. pulsmacher wagt das Experiment und zieht für ein Jahr in ein ehemaliges EnBw-Verwaltungsgebäude, um auszuprobieren, wie New Work zu pulswork werden kann.